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Pressemitteilungen

13. September 2017

Deutscher bAV-Preis 2018 ausgeschrieben
Frankfurt, 13. September 2017 – Der Deutsche bAV-Preis geht in die fünfte Runde. Ab Mitte September können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Modellen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation unter www.deutscher-bav-preis.de um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2018 in Berlin statt.

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„Die bAV stärken, Best-Practice auszeichnen und bekannt machen – das ist das oberste Ziel des bAV- Preises“, betont Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. Der bAV-Experte führt weiter aus: „Der deutsche bAV-Preis ist der einzige seiner Art der Gestaltungsansätze aus Unternehmen mit einer Expertenjury aus allen Blickrichtungen der fachlichen Disziplinen beleuchtet. Damit hat er sich faktisch zu einem Prüfsiegel entwickelt, das die Attraktivität des Arbeitgebers deutlich steigern kann.“ Neben Heribert Karch gehören auch bAV-Experten von Airbus, MAN, SICK, Volkswagen, der Deutschen Lufthansa sowie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge der Jury an.

„Das Sparen für das Alter ist eine gewaltige Herausforderung für unsere Gesellschaft. Hier besitzt die bAV klare Vorteile. Denn sie ist eine Vorsorgeform, in der Arbeitgeber – ohne eigene Gewinnerzielungsabsicht – Mittel für viele Arbeitnehmer bündeln. Daraus entstehen besonders effiziente Lösungen“, ergänzt bAV-Experte Dr. Thomas Jasper, Leiter der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson, die Bedeutung der bAV. „Deshalb setzt der Gesetzgeber auf die bAV, wenn er die Verbreitung der zusätzlichen Altersvorsorge fördern will. Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz wird künftig einige positive Impulse für die bAV geben, während der bAV-Preis jetzt schon bestehende bAV-Projekte auszeichnet“, so Jasper.

Preis in zwei Kategorien: Großunternehmen und Mittelstand

Für den Preis werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen gesucht. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Kriterien, nach denen die siebenköpfige Jury die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen:

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad
  • Überwindung von Widerständen

Für den Deutschen bAV-Preis 2018 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 8. Dezember 2017 bewerben. Unter www.deutscher-bav-preis.de stehen ab dem 13. September 2017 alle hierfür notwendigen Informationen sowie ein Bewerberformular bereit. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2018 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

Prämiert: innovative und kreative bAV-Lösungen

Im Vorjahr erhielten in der Kategorie „Großunternehmen“ die Lufthansa sowie Thyssen Krupp den ersten Preis. „Wir möchten die bAV aus dem Schatten ins Rampenlicht rücken, d.h. jeder Mitarbeiter soll wissen, dass es neben Barvergütung weitere wertvolle Benefits bei Thyssen Krupp gibt“, beschrieb Petra Krumsdorf, Head of Benefits & Pensions bei Thyssen-Krupp, das Ziel des prämierten Pensionsplans. Zu diesem Zweck hatte Thyssen Krupp eine „bAV zum Anpassen und Ausprobieren“ geschaffen – ein Konzept, das die Jury überzeugte. Die Lufthansa hatte im Rahmen eines konzernweiten bAV-Umstellungsprojekts zunächst die Altersversorgungszusagen für ihre Führungskräfte auf ein flexibles, beitragsorientiertes Modell überführt.“ Wir haben bereits bei der Konzeptentwicklung an die Umstellung gedacht und einbezogen, was die Führungskräfte bei der Entscheidung bewegen könnte. Das hat sich bei der Umsetzung dann später ausgezahlt“, betont Jörg Jeebe, Leiter Projekt Executive Corporate Pension bei der Deutschen Lufthansa.

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ ging der bAV-Preis 2017 an ECE Projektmanagement. Hervorzuheben war hier aus Sicht der Jury insbesondere der außergewöhnlich hohe bAV-Durchdringungsgrad. Seit der Betreiber von Einkaufszentren eine neue bAV eingeführt hat, beteiligen sich 95 Prozent der pensionsplanberechtigten Mitarbeiter mit Eigenbeiträgen am Aufbau ihrer Zusatzvorsorge.

„Der Preis macht die Vielfalt in der deutschen bAV-Landschaft sichtbar“, erklärt Jury-Mitglied Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersversorgung. Für die Unternehmen liefere er „Anregung, Anerkennung und Ansporn“ für eine gute bAV.

Preis mit zahlreichen Unterstützern

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, KAS Bank, Metzler Asset Management und Zurich. Medienpartner sind u.a. Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

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16. Februar 2017

Altersvorsorge hochmodern – Deutscher bAV-Preis 2017 verliehen
Frankfurt/Berlin, 20. Februar 2017 – Lufthansa, Thyssen-Krupp und ECE sind die Gewinner des Deutschen bAV-Preises 2017. Die Preisträger wurden am 16. Februar im Rahmen der Konferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin gewürdigt. Der jährlich ausgeschriebene Deutsche bAV-Preis hat damit insgesamt zum vierten Mal vorbildliche Projekte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) von Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet.

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„Beworben haben sich viele Unternehmen mit innovativen, durchdachten Gesamtkonzepten, die zeigen, dass bAV alles andere als langweilig ist. Flexible, für Mitarbeiter individuell anpassbare Pensionspläne, interaktive digitale Verwaltungsplattformen und eine Kommunikation, die frühzeitig Akzeptanz schafft – die Preisträger haben einiges auf die Beine gestellt, um ihren Mitarbeitern eine zukunftsfähige ergänzende Altersvorsorge zu bieten“, sagt Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V.. Angesichts der Debatte um die bAV-Reform betont Karch: „Deutschland braucht unbedingt eine flächendeckende Verbreitung der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge. Dabei sollte der Fokus auf dem weiteren Ausbau der bAV liegen, weil kollektive Systeme günstiger sind als individuelle Verträge.“

„Während die bAV-Reform noch diskutiert wird, krempeln viele Arbeitgeber die Ärmel schon wieder runter. Sie haben – im gemeinsamen Interesse von Unternehmen und Mitarbeitern – beindruckende Pensionspläne gestaltet, wie die preisgekrönten bAV-Lösungen zeigen, obwohl sie auch mit vielen Widerständen zu kämpfen hatten“, kommentiert bAV-Experte Dr. Thomas Jasper, Leiter der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson. Er kritisiert, dass im Zuge der Reformdebatte längst nicht alle bestehenden bAV-Hindernisse angepackt werden. So hatte jüngst der Bundesrat die Fundamentalkritik seiner Ausschüsse weitgehend verworfen und nur wenige Änderungsforderungen an den Regierungsentwurf gestellt. „Damit wurde die Chance verpasst, das Betriebsrentenstärkungsgesetz in einigen wesentlichen Punkten stärker an den aktuellen Bedürfnissen für das bereits bestehende bAV-System zu orientieren“, so Jasper.

Die Preisträger

„Angesichts der vielen hochkarätigen Bewerbungen fiel die Auswahl der Preisträger dieses Jahr besonders schwer“, ließ die Jury verlauten. Daher wurde in der Kategorie „Großunternehmen“ ein gemeinsamer erster Preis vergeben, den die Deutsche Lufthansa und Thyssen-Krupp gemeinsam erhielten.

Die Deutsche Lufthansa überführt im Rahmen (eines) ihres konzernweiten bAV-Umstellungsprojekts zunächst die Altersversorgungszusagen für ihre Führungskräfte von einem „Defined-Benefit-Modell“ auf ein neues beitragsorientiertes Modell („Defined-Contribution-Modell“). „Wir haben bereits bei der Konzeptentwicklung an die Umstellung gedacht und einbezogen, was die Führungskräfte bei der Entscheidung bewegen könnte. Hierbei haben wir externe Berater mit umfassender Praxiserfahrung hinzugezogen. Das hat sich bei der Umsetzung dann später ausgezahlt“, betont Jörg Jeebe, Leiter Projekt Executive Corporate Pension bei der Deutschen Lufthansa. Anstelle der herkömmlichen Standardangebote können die Mitarbeiter nun ihre bAV flexibel an ihren individuellen Vorsorgebedarf anpassen. Von dem neuen Modell werden rund 900 Führungskräfte persönlich überzeugt; sie gehen nun ihrerseits als „Fackelträger“ für die weiteren bAV-Umstellungen voran.

Auch Thyssen-Krupp setzt auf flexible, individualisierbare Lösungen statt One-size-fits-all. Der Industriekonzern ersetzte ein herkömmliches bAV-Modell durch einen neuen kapitalmarktorientierten Vorsorgeplan. Die Jury betont: In der bAV-Verwaltung und -kommunikation schöpft das Unternehmen die Chancen der Digitalisierung voll aus. „Wir haben eine bAV zum Anfassen und Ausprobieren geschaffen. Möglich wurde dies durch den Einsatz neuer Technologien und Kommunikationswege z.B. Erklärvideos, Online-Portal mit Versorgungslückenrechner“, erklärt Petra Krumsdorf, Head of Benefits & Pensions bei Thyssen-Krupp. Über eine innovative Online-Plattform können die Mitarbeiter dabei nicht nur die Höhe ihrer Eigenbeiträge und die gewünschte Auszahlungsoption anpassen; ein individueller Versorgungslückenrechner unterstützt eine treffsichere Vorsorgeplanung.

Der erste Preis in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ ging an ECE Projektmanagement. Hervorzuheben war hier aus Sicht der Jury insbesondere der außergewöhnlich hohe bAV-Durchdringungsgrad. Seit der Betreiber von Einkaufszentren eine neue bAV eingeführt hat, beteiligen sich 95 Prozent der pensionsplanberechtigten Mitarbeiter mit Eigenbeiträgen am Aufbau ihrer Zusatzvorsorge. Erreicht wurde dies durch ein „Opting-Out-Modell“. Solche bAV-Modelle, indem die Mitarbeiter automatisch für die Beteiligung am Pensionsplan angemeldet werden, aber austreten können, sofern sie dies wünschen wurden in Deutschland bislang selten in die Praxis umgesetzt. Darüber honoriert ECE jeden Mitarbeiterbeitrag in die bAV durch einen zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag („Matching Contribution“). Somit motiviert das Unternehmen seine Mitarbeiter, eigeninitiativ etwas für ihre Altersversorgung zu tun. „Eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung ist der ECE als Familienunternehmen sehr wichtig, um die Mitarbeiter im Alter über die gesetzliche Rente hinaus abzusichern. Darüber hinaus lag uns aber auch das Thema Eigenvorsorge am Herzen. Mit unserem neuen Pensionsplan hoffen wir, den Mitarbeitern dabei helfen zu können, zukünftig ihren Lebensstandard im Alter halten zu können“, führt Wibke Thormählen, Head of HR Policies & Labor Law bei der ECE aus.

Die weiteren Preisträger in der Kategorie „Großunternehmen“:

3. Platz

Ein herausragendes Beispiel der bAV-Kommunikation bietet die „App in die Zukunft“ der RWE-Tochter Innogy. Die Transformation von face-to-face-Beratung hin zu einem digitalen Beratungskonzept setzt das Unternehmen auch in der bAV meisterhaft um, erklärt die Jury.

Die weiteren Preisträger in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“:

2. Platz:

Eisenmann motiviert seine Mitarbeiter zu einer eigenverantwortlichen Altersvorsorge – mit einem Pensionsplan, in den der Anlagenhersteller aus Böblingen sowohl Arbeitgeberbeiträge investiert als auch die Mitarbeiterbeiträge zusätzlich aufstockt. Durch eine umfassende Kommunikation mit allen Stakeholdern erreichte das Unternehmen schon in der Entwicklungs- und Einführungsphase einen hohen Akzeptanzgrad für die neue bAV.

3. Platz:

Die Stärken eines „in die Jahre gekommenen“ Pensionsplans beizubehalten und ihn gleichzeitig neu und zukunftsfähig aufzustellen, das ist Samson, einem Hersteller von Mess- und Regelungstechnik aus Frankfurt am Main, gelungen. Die traditionsreiche, von den Mitarbeitern hoch geschätzte Unterstützungskasse wurde beibehalten, der Pensionsplan jedoch auf eine einheitliche beitragsorientierte Zusage umgestellt.

Die Jury

Der unabhängigen Jury des Deutschen bAV-Preises gehören folgende Experten an:

  • Jürgen Dahmen, MAN HR Services GmbH
  • Andreas Drabert, Airbus Group
  • Heribert Karch, Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V., MetallRente AG
  • Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge
  • Sabine Oxenknecht, SICK AG
  • Thorsten Schecke, Deutsche Lufthansa AG (nur für die Kategorie KMU)
  • Evelyn Stoll, Volkswagen AG

Hintergrundinformationen zum bAV-Preis
Mit dem Deutschen bAV-Preis soll die betriebliche Altersversorgung als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV-Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie.

Ein relevanter und umfassend bekannter Preis, der Arbeitgeber für deren herausragende Projekte in der betrieblichen Altersversorgung auszeichnet, existierte in Deutschland bisher nicht. Der 2013 von MCC und Willis Towers Watson initiierte Deutsche bAV-Preis schließt diese Lücke. Er soll nicht nur herausragende Unternehmensleistungen auf diesem Gebiet prämieren und Erfolge hervorheben, sondern auch zur Nachahmung ermutigen. Neben Großunternehmen werden seit 2015 auch „kleine und mittlere Unternehmen“ für gute bAV-Arbeit ausgezeichnet. Vor diesem Hintergrund wurde die Jury im Oktober 2015 um ein Mitglied aus dem Mittelstand erweitert.

Unterstützt wird dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, Generali, KAS Bank, Metzler Asset Management. Medienpartner sind Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

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30. November 2016

Deutscher bAV-Preis 2017: Bewerbungsfrist verlängert
Frankfurt, 30.11.2016 – Der Deutsche bAV-Preis geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 11. Januar 2017 verlängert. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 in Berlin statt.

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„Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient“, betont Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. „Die Betriebsrente wird als wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland immer wichtiger. Mit dem Preis, der 2014 erstmalig verliehen wurde, wollen wir die bAV stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.“ Neben Heribert Karch gehören auch bAV-Experten von Airbus, MAN, SICK, Volkswagen, der Deutschen Lufthansa sowie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge der Jury an.

Auszeichung für Großunternehmen sowie KMU
Gesucht werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen – Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Kriterien, nach denen die siebenköpfige Jury die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen:

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad
  • Überwindung von Widerständen

Vertrauen in die Arbeit rund um die bAV schaffen
2016 wurden in der Kategorie „Großunternehmen“ Carl Zeiss (Oberkochen), die GEA Group (Düsseldorf) und RAFI (Berg) mit dem bAV-Preis ausgezeichnet. Auf die Frage, was der bAV-Preis der erstplatzierten Carl Zeiss AG gebracht habe, antwortete Jochen Funk, der bei dem Optiktechnologieunternehmen zuständig für die bAV ist: „Viel Aufmerksamkeit, Interesse, Anerkennung und Rückfragen von Medienvertretern, Verbänden und anderen Unternehmen.“ Intern sei der Preis eine enorme Hilfe gewesen, um die neue Versorgungsordnung sowohl bei bestehenden Mitarbeitern als auch Bewerbern zu vermarkten. „Der bAV-Preis hat auf jeden Fall weiteres Vertrauen in die Arbeit rund um das Thema bAV bei ZEISS geschaffen“, sagt Funk.

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ wurden Endress + Hauser (Weil am Rhein), die ETO Gruppe (Stockach) und die Sabath Media Agentur (Kandel) geehrt. Außer der Reihe brachte der Nestlé Deutschland AG ihr grenzüberschreitender Pensionsfonds eine Sonderauszeichnung ein. Jury- Mitglied Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge lobte die Vielfalt an eingereichten Ideen und Lösungen, die Unternehmen im Rahmen der bAV entwickeln: „bAV ist längst mehr als nur Rente“, so Morgenstern.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, Generali, KAS Bank, Metzler Asset Management. Medienpartner sind Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

Bewerbungsunterlagen unter deutscher-bav-preis.de
Für den Deutschen bAV-Preis 2017 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 11. Januar 2017 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

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09. November 2016

bAV im Mittelstand – kleine Unternehmen mit großen Lösungen
Frankfurt, 9. November 2016 – Das neue Rentenreformpaket nimmt an Gestalt an – ein Hauptziel der Bundesregierung ist unter anderem die Betriebsrente auch stärker in kleineren und mittleren Unternehmen durch steuerliche Vorteile zu verankern. Denn hier ist die Betriebsrente noch vergleichsweise wenig verbreitet. Dennoch – überzeugende bAV-Konzepte finden sich auch hier und auch von Unternehmen mit zweistelliger Mitarbeiterzahl. Der Deutsche bAV-Preis hat einige von ihnen ausgezeichnet.

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Da es kleinen Unternehmen bisher oftmals schwerer fällt, ihren Mitarbeitern gute Lösungen für die betriebliche Altersversorgung (bAV) anzubieten, misst der Deutsche bAV-Preis seit 2015 mit zweierlei Maß: Innovative und kreative Modelle werden in den Kategorien Großunternehmen sowie „kleinere und mittlere Unternehmen“ jedes Jahr im Herbst gesucht und im Frühjahr ausgezeichnet. Bisher wurden 18 Unternehmen, davon sieben mittelständische Unternehmen ausgezeichnet, wobei der überwiegende Teil der Mittelstands-Sieger aus Süddeutschland kommt: Jeweils zwei Mal wurden Unternehmen aus Rheinland- Pfalz und Baden-Württemberg geehrt. Bayern und Hessen stellten einen Preisträger.

Sonderpreis zu 2015 für Berliner Wasserbetriebe
Mit Blick auf die regionale Verteilung stellen die Berliner Wasserbetriebe eine Ausnahme dar. Sie wurden 2015 mit einem Sonderpreis wegen ihres Personalmanagements geehrt, das sich an der immer älter werdenden Bevölkerungsstruktur orientiert und den Bedürfnissen von Mitarbeitern orientiert, die viel körperlich arbeiten.

Baden-Württemberg punktet 2016 mit bAV
In diesem Jahr punkteten vor allem Unternehmen aus Baden-Württemberg. Den ersten Platz belegten Endress + Hauser aus dem südbadischen Weil am Rhein in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“. Der Anbieter von Messtechnik war es gelungen aus einem Ladenhüter einen Renner zu machen. Zwar bot er schon seit 2002 eine bAV an – diese war aber bei den Mitarbeitern nicht gefragt. Endress + Hauser justierte nach und schaute genauer hin, was die Mitarbeiter tatsächlich wollen. Das Ergebnis kam nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern auch bei der Jury Deutschen bAV-Preises gut an. „Unsere Mitarbeiter haben die Möglichkeit, individuell auf ihre persönliche Lebenssituation die Vorsorgebausteine für die Fälle Alter, Tod, Berufsunfähigkeit, Pflege, Krankheit abzusichern“, beschrieb Endress + Hauser sein Konzept bei der Preisverleihung.

Zweitplatzierte in diesem Jahr war die ETO Gruppe aus Stockach (Landkreis Konstanz) aus dem Süden Baden-Württembergs. Die 1800 Mitarbeiter erhalten eine gesetzlich insolvenzgeschützte Festzinszusage von 4 Prozent p.a. auf ihren Umwandlungsbetrag ohne Abzug von Kosten. Vor allem um sich als Arbeitgeber attraktiv zu sein und Fachkräfte zu halten, bietet der Anbieter für elektromagnetische Aktorik und Sensorik für Fahrzeugtechnik sowie für Maschinen- und Anlagenbau eine bAV an. Deswegen gibt es einen rein arbeitgeberfinanzierten Baustein, der abhängig von Stellung und Betrugszugehörigkeit gewährt wird.

Pfälzische Kreativagentur berücksichtigt Lebensphasen der Mitarbeiter
Aus der Südpfalz stammt die drittplatzierte Sabath Media Designagentur GmbH. Auch für die mittelständische Kreativagentur ist die bAV ein Mittel zum Zweck. Die Wertschätzung ist ein strategisches Ziel und die bAV ihre Ausdrucksform. Deswegen setzt das Unternehmen auf eine Personalpolitik, die die Lebensphasen der rund 40 Mitarbeiter berücksichtigt. Eine neue Komponente ist hier die bAV. 2015 wurde eine bereits bestehende Direktversicherung auf alle Mitarbeiter ausgedehnt.

Messe München versorgt 100 Prozent
2015 gewann die Messe München den ersten Platz. Ihr dynamisches bAV-Angebot überzeugte nahezu 100 Prozent der Belegschaft und die Jury des Deutschen bAV-Preise. Zuvor hatte mehr als die Hälfte der Mitarbeiter keine Altersversorgung. Die Höhe des Arbeitgeberbeitrags wird nicht nur an das Gehalt gekoppelt, sondern berücksichtig auch die Gehaltsentwicklung. Zudem wurde eine Beitragsmatrix geschaffen, die auch Betriebszugehörigkeit berücksichtigt. Der Beitragssatz ist dynamisch und entwickelt sich mit dem Gehalt und den Dienstjahren. Außerdem: Ihren Auszubildenden gewährt die Messe München von Beginn an eine Unverfallbarkeit der Anwartschaft.

VR Bank Südpfalz Dank bAV attraktiverer Arbeitgeber
Auf Platz zwei landete die VR Bank Südpfalz aus Landau. Sie wollte ihren Marktwert als Arbeitgeber aufpolieren. Das bestehende bAV-Konzept um Bausteine erweitert. Mit dem Lebensarbeitszeitkonto, einer Absicherung des biometrischen Risikos der Berufsunfähigkeit und dem Ausbau der bestehenden Alterssicherung durch eine Unterstützungskasse erreichte das bAV-Modell ein höheres Level – und bei der Volks- und Raiffeisenbank bewarben sich mehr gute Mitarbeiter.

Neue Managervergütung und neue bAV bei SGL Carbon
SGL Carbon, ein internationaler Hersteller von Kohlestoffprodukten aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ergatterte den dritten Platz. Die betriebliche Zusatzversorgung für das Seniormanagement wurde neu geordnet. Die Besonderheit bei der Umsetzung des Projekts war die konsequente Einbettung der Zusatzversorgung in die zeitgleich stattfindende Anpassung der Managementvergütung als Beitrag zur Neuausrichtung der SGL Group. Davon waren sämtliche Führungskräfte in Deutschland unterhalb des Vorstands betroffen.

Preisverleihung auch 2017 – Bewerbung unter deutscher-bav-preis.de
Der Deutsche bAV-Preis geht 2017 in die vierte Runde. Unternehmen jeder Größe, die zukunftsweisende Altersversorgungsprojekte in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation umgesetzt haben, können sich bis zum 9. Dezember 2016 unter www.deutscher-bav-preis.de um die begehrte Auszeichnung bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt. Eine siebenköpfige Jury aus bAV-Experten beurteilt unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen die Konzepte nach folgenden Kriterien: Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung, Innovationsgrad, Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie, Verbesserungsgrad sowie Überwindung von Widerstanden. Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson.

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27. September 2016

Deutscher bAV-Preis 2017 ausgeschrieben
Frankfurt, 27.09.2016 – Der Deutsche bAV-Preis geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 in Berlin statt.

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„Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient“, betont Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. „Die Betriebsrente wird als wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland immer wichtiger. Mit dem Preis, der 2014 erstmalig verliehen wurde, wollen wir die bAV stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.“ Neben Heribert Karch gehören auch bAV-Experten von Airbus, MAN, SICK, Volkswagen, der Deutschen Lufthansa sowie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge der Jury an.

Gesucht werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen – Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Kriterien, nach denen die siebenköpfige Jury die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen:

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad
  • Überwindung von Widerständen

2016 wurden in der Kategorie „Großunternehmen“ Carl Zeiss (Oberkochen), die GEA Group (Düsseldorf) und RAFI (Berg) mit dem bAV-Preis ausgezeichnet. Auf die Frage, was der bAV-Preis der erstplatzierten Carl Zeiss AG gebracht habe, antwortete Jochen Funk, der bei dem Optiktechnologieunternehmen zuständig für die bAV ist: „Viel Aufmerksamkeit, Interesse, Anerkennung und Rückfragen von Medienvertretern, Verbänden und anderen Unternehmen.“ Intern sei der Preis eine enorme Hilfe gewesen, um die neue Versorgungsordnung sowohl bei bestehenden Mitarbeitern als auch Bewerbern zu vermarkten. „Der bAV-Preis hat auf jeden Fall weiteres Vertrauen in die Arbeit rund um das Thema bAV bei ZEISS geschaffen“, sagt Funk.

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ wurden Endress + Hauser (Weil am Rhein), die ETO Gruppe (Stockach) und die Sabath Media Agentur (Kandel) geehrt. Außer der Reihe brachte der Nestlé Deutschland AG ihr grenzüberschreitender Pensionsfonds eine Sonderauszeichnung ein. Jury- Mitglied Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge lobte die Vielfalt an eingereichten Ideen und Lösungen, die Unternehmen im Rahmen der bAV entwickeln: „bAV ist längst mehr als nur Rente“, so Morgenstern.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz Global Investors, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, Generali, KAS Bank, Metzler Asset Management. Medienpartner sind Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

Bewerbungsunterlagen unter deutscher-bav-preis.de

Für den Deutschen bAV-Preis 2017 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 9. Dezember 2016 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

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17. Februar 2016

Demografischer Wandel macht betriebliche Altersversorgung unverzichtbar – Deutscher bAV-Preis 2016 verliehen
Frankfurt/Berlin, 17. Februar 2016 – Carl Zeiss und Endress+Hauser sind die beiden Gewinner des Deutschen bAV-Preises 2016. Eine Sonderauszeichnung ging an Nestlé Deutschland für einen grenzüberschreitenden Pensionsfonds. Die Preisträger wurden am 16. Februar im Rahmen der Konferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin gewürdigt. Der Deutsche bAV-Preis zeichnet zum dritten Mal vorbildliche Projekte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) von Unternehmen in Deutschland aus.

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"Die Vielfalt, die Qualität und nicht zuletzt das innovative Moment vieler der eingereichten bAV-Modelle zeigen, dass sich die Mehrzahl der Arbeitgeber ihrer Verantwortung bewusst ist und ihren Beitrag zur Alterssicherung ihrer Beschäftigten leisten will“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Mitglied der Jury.

„Wir sehen an den Preisträgern, dass es auch in einem finanzpolitisch herausfordernden Umfeld gelingt, die betriebliche Altersversorgung im gemeinsamen Interesse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gestalten“, ergänzt Dr. Thomas Jasper, Leiter bAV-Beratung bei Willis Towers Watson.

„Deutschland braucht eine flächendeckende Verbreitung der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge. Dabei sollte der Fokus auf dem weiteren Ausbau der bAV liegen, weil kollektive Systeme günstiger sind als individuelle Verträge“, betont Jury-Mitglied Heribert Karch.

„Durch den demografischen Wandel müssen die Rollen in der Alterssicherung neu verteilt werden. Die bAV ist weder Statist noch Komparse. Sie hat das Zeug zur besten Nebenrolle“, sagt Jasper mit Blick auf die Gewinner der Ausschreibung. „Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient.“

Die Preisträger

Den ersten Preis in der Kategorie „Großunternehmen“ erhielt die Carl Zeiss AG für die Neugestaltung ihrer Versorgungsordnung. Dabei hat sich das Unternehmen bewusst für die Beibehaltung eines Rentenbausteinsystems entschieden. Auch bei der vollständigen Arbeitgeberfinanzierung mit unternehmenseigenem CTA ist es geblieben. „Neben der zügigen Anpassung an das geänderte Zinsumfeld stand das Spannungsfeld zwischen langfristiger Risikoreduktion und gleichzeitiger Beibehaltung der Arbeitgeberattraktivität im Fokus“, beschreibt Zeiss die neue „VO 2015“. Ergebnis ist ein Rentenbausteinsystem mit sehr dynamischen Berechnungsparametern, das nicht zuletzt für die Mitarbeitergewinnung und -bindung eine große Rolle spielt.

Der erste Preis in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ ging an die Endress+Hauser Unternehmensgruppe Deutschland. Ihr neues „Vorsorge-Programm“ beinhaltet die arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge, weitere individuelle Vorsorgebausteine sowie die Möglichkeit, sich persönlich und lebensphasenorientiert beraten zu lassen. E+H hat ein einheitliches System für alle Hierarchiestufen geschaffen, was die Personalstrategie der Baden-Württemberger widerspiegelt. „Unser Ziel war es, unsere Mitarbeiter auf das Thema Altersvorsorge aufmerksam zu machen. In den ersten drei Monaten hatten sich schon über 75 Prozent der Mitarbeiter für eine persönliche bAV-Beratung angemeldet. Das Altsystem kam auf eine Durchdringungsquote von 27 Prozent. Jetzt liegen wir bei 60 Prozent.“

Eine Sonderauszeichnung hat die Jury an Nestlé Deutschland vergeben. Der Lebensmittelhersteller wurde für seinen grenzüberschreitenden Pensionsfonds (Nestlé Pensionsfonds AG) ausgezeichnet, der letztes Jahr – als erster deutscher Pensionsfonds überhaupt – die Geschäftstätigkeit im Ausland aufnehmen durfte. „Unsere österreichischen Unternehmen hatten den Wunsch, ihren Mitarbeitern eine bAV-Lösung anzubieten, die sich grundlegend an der Versorgung in Deutschland orientiert, gleichzeitig aber die in- und ausländischen Vorschriften erfüllt, was für einen grenzüberschreitenden Pensionsfonds die wohl größte Herausforderung ist“, so die bAV-Experten von Nestlé. „Einheitliche Altersvorsorgemodelle erhöhen die Transparenz für den Arbeitnehmer und erleichtern die Administration für den Arbeitgeber“, beschreibt Nestlé die Vorteile.

Die weiteren Preisträger Kategorie „Großunternehmen“:

2. Platz
Mit seinem neuen Pensionsplan für Führungskräfte ist die GEA Group Aktiengesellschaft von einem komplexen DB-Modell mit hohen Bilanzrisiken zu einem strukturierten und renditestarken DC-Modell gewechselt. Komplexität und Administration konnten deutlich reduziert werden.

3. Platz
Die RAFI GmbH & Co. KG setzt auf lebensphasenorientiertes Personalmanagement. Prämiert wurde ein dreistufiges bAV-Modell, das sich durch die Umwandlung von Arbeitszeit finanziert.

Die weiteren Preisträger Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“:

2. Platz
Mit der Neugestaltung ihrer Entgeltumwandlung und einer Festzinszusage von vier Prozent hat die ETO GRUPPE Beteiligungen GmbH die Teilnahmequote ihrer bAV deutlich erhöht.

3. Platz
Zur lebensphasenorientierten Personalpolitik der Sabath Media Designagentur GmbH gehört eine arbeitgeberfinanzierte bAV für alle Hierarchie- und Altersstufen. Damit ist Sabath Media Vorreiter in der Kreativbranche.

Die Jury

Der unabhängigen Jury des Deutschen bAV-Preises gehören folgende Experten an:

  • Jürgen Dahmen, MAN HR Services GmbH
  • Andreas Drabert, Airbus Group
  • Heribert Karch, Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V., MetallRente AG
  • Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge
  • Sabine Oxenknecht, SICK AG
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Handelsblatt Research Institute
  • Thorsten Schecke, Deutsche Lufthansa AG
  • Evelyn Stoll, Volkswagen AG

Hintergrundinformationen zum bAV-Preis

Mit dem Deutschen bAV-Preis soll die betriebliche Altersversorgung als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV-Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie.

Ein relevanter und umfassend bekannter Preis, der Arbeitgeber für deren herausragende Projekte in der betrieblichen Altersversorgung auszeichnet, existierte in Deutschland bisher nicht. Der 2013 von MCC und Willis Towers Watson initiierte Deutsche bAV-Preis schließt diese Lücke. Er soll nicht nur herausragende Unternehmensleistungen auf diesem Gebiet prämieren und Erfolge hervorheben, sondern auch zur Nachahmung ermutigen. Neben Großunternehmen werden seit 2014 auch „kleine und mittlere Unternehmen“ für gute bAV-Arbeit ausgezeichnet. Vor diesem Hintergrund wurde die Jury im Oktober 2015 um ein Mitglied aus dem Mittelstand erweitert.

Unterstützung erhält der Deutsche bAV-Preis von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, KAS Bank, Metzler Asset Management, Swiss Life Deutschland und Universal Investment. Medienpartner sind AbsolutResearch, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

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Preisträger des Deutschen bAV-Preis
Abbildung der Preisträger des Deutschen bAV-Preis

Trophäen des Deutschen bAV-Preis 2016
Abbildung der Trophäen des Deutschen bAV-Preis 2016

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15. Dezember 2015

Bewerbungsfrist für Deutschen bAV-Preis verlängert
Frankfurt am Main, 15. Dezember 2015 – Unternehmen mit innovativen bAV-Modellen können sich noch bis zum 13. Januar 2016 für den Deutschen bAV-Preis bewerben. Die Frist wurde um vier Wochen verlängert. „Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient“, begründen die Initiatoren ihr Engagement für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung.

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Der Deutsche bAV-Preis wurde 2013 von MCC und Towers Watson ins Leben gerufen. Letztes Jahr kam eine zweite Kategorie hinzu: Neben Großunternehmen werden auch „kleine und mittlere Unternehmen“ für gute bAV-Arbeit ausgezeichnet. Vor diesem Hintergrund wurde die Jury um eine bAV-Expertin aus dem Mittelstand erweitert: Seit Oktober gehört Sabine Oxenknecht (SICK AG) zur nunmehr achtköpfigen Jury.

Unterstützung erhält der Deutsche bAV-Preis von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, KAS Bank, Metzler Asset Management, Swiss Life Deutschland und Universal Investment. Medienpartner sind AbsolutResearch, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

Für den Deutschen bAV-Preis 2016 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 13. Januar 2016 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2016 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

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05. Oktober 2015

SICK AG bringt Mittelstandsexpertise in die Jury
Frankfurt, 5. Oktober 2015 – Der Deutsche bAV-Preis hat seine Jury von sieben auf acht Mitglieder ausgeweitet: Mit Sabine Oxenknecht von der SICK AG wird die Initiative, die zukunftsweisende Altersversorgungsprojekte deutscher Unternehmen auszeichnet, um eine ausgewiesene bAV-Expertin aus dem Mittelstand ergänzt. Oxenknecht ist seit 1999 bei SICK beschäftigt, wo sie den Bereich „Compensation & Benefits“ mit den Schwerpunkten bAV, ZeitWertKonto und Vergütungssysteme verantwortet.

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Der Deutsche bAV-Preis wird in zwei Kategorien verliehen. Neben „Großunternehmen“ werden auch „kleine und mittlere Unternehmen“ ausgezeichnet. „Kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, auf ihre Unternehmensgröße und Bedürfnisse zugeschnittene bAV-Modelle zu entwickeln und anzubieten“, sagt Oxenknecht.

SICK mit Sitz in Waldkirch bei Freiburg gehört zu den international führenden Herstellern von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. In Deutschland bietet SICK für seine außertariflichen Mitarbeiter eine bAV an, die als rückdeckungsakzessorische Direktzusage ausgestaltet ist und sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer über Entgeltumwandlung finanziert wird. Diese wird jährlich neu festgelegt. Außerdem können die Mitarbeiter jedes Jahr neu entscheiden, welche Versorgungsleistung (Alters-, Hinterbliebenen- und/oder Invaliditätsabsicherung) sie mit den zur Verfügung stehenden Versorgungsbeiträgen finanzieren wollen. Darüber hinaus gibt es bei SICK weitere zielgruppenspezifische Vorsorgemodelle.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity Worldwide Investment, KAS Bank, Metzler Asset Management GmbH, Swiss Life Deutschland und Universal Investment. Medienpartner sind AbsolutResearch, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

Für den Deutschen bAV-Preis 2016 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 18. Dezember 2015 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2016 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

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09. September 2015

Deutscher bAV-Preis 2016 ausgeschrieben
Auszeichnung für innovative bAV-Lösungen in Großunternehmen und im Mittelstand / Bewerbung ab sofort unter deutscher-bav-preis.de

Frankfurt, 9. September 2015 – Der Deutsche bAV-Preis geht in die dritte Runde. Ab sofort können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2016 in Berlin statt.

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„Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient“, betont Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. „Die Betriebsrente wird immer wichtiger als wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland. Mit dem Preis, der 2014 erstmalig verliehen wurde, wollen wir die bAV stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.“

Gesucht werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen – Großunternehmen und Mittelstand. Die Kriterien, nach der eine siebenköpfige Jury aus bAV-Experten die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen:

  • Hauptmotiv für die Einführung oder Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- bzw. Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad bzw. Überwindung von Widerständen

„Gerade mit Blick auf den dem demografischen Wandel geschuldeten Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung spielt der Ausbau der bAV eine große Rolle. Deshalb steht dieses Thema auch in Berlin ganz vorne auf der rentenpolitischen Agenda. Es gilt, den Verbreitungsgrad von Betriebsrenten gerade bei den kleineren und mittleren Unternehmen zu steigern, um das sinkende Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente möglichst flächendeckend auszugleichen“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute. Auch er ist Mitglied der Jury, ebenso wie bAV-Experten von Airbus, MAN, Volkswagen, dem Arbeitgeberverband Luftverkehr e.V. und dem Deutschen Institut für Altersvorsorge.

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity Worldwide Investment, KAS Bank, Metzler Asset Management GmbH, Swiss Life Deutschland und Universal Investment. Medienpartner sind Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Leiter bAV, Personalmagazin und Personalwirtschaft.

Bewerbungsunterlagen unter deutscher-bav-preis.de

Für den Deutschen bAV-Preis 2016 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 18. Dezember 2015 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2016 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

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25. Februar 2015

Betriebliche Altersversorgung lebt – Deutscher bAV-Preis verliehen
Auszeichnung für vorbildliche betriebliche Altersversorgungslösungen

Berlin, 25. Februar 2015 – Messe München und Mondelez sind die beiden Gewinner des Deutschen bAV-Preises 2015. Ein Sonderpreis ging an die Berliner Wasserbetriebe für ihr bAV-Angebot, das besonders den demografischen Wandel adressiert. Die Preisträger wurden am 24. Februar im Rahmen der Konferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ im Wintergarten des KaDeWe in Berlin gewürdigt. Der Preis zeichnet zum zweiten Mal vorbildliche Projekte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) von Unternehmen in Deutschland aus. In diesem Jahr wurden erstmals die zwei Preiskategorien Großunternehmen und Mittelstand verliehen.

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„Gerade die Vielfalt und die hohe Qualität der Lösungen von mittelständischen Unternehmen fand ich herausragend“, berichtet Prof. Bert Rürup, Mitglied der Jury und Moderator der Preisverleihung. „Vor dem Hintergrund der aktuellen finanz-politischen Herausforderungen zeigen die Preisträger, dass sie ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung bieten, die einen wichtigen Beitrag zur Alterssicherung leistet“, ergänzt Dr. Thomas Jasper, Leiter bAV-Beratung bei Towers Watson und ebenfalls Moderator der Preisverleihung. „Markenzeichen der sieben ausgezeichneten Projekte ist, dass sie in sehr unterschiedlicher Weise eine wichtige Brücke zwischen Kosten- und Risikointeressen der Unternehmen und den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter bauen“, so Jasper.

Rürup weiter: „Deutschland braucht eine weitere Verbreitung der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge. Dabei sollte der Fokus auf dem weiteren Ausbau der bAV liegen, weil kollektive Systeme günstiger sind als individuelle Vorsorgeverträge. Die mit dem Deutschen bAV-Preis ausgezeichneten Projekte können als wegweisend gelten.“

Die Preisträger

Den ersten Preis in der Kategorie Mittelstand erhielt die Messe München mit der Einführung eines neuen und eigenständigen betrieblichen Altersversorgungs-angebots. Das Unternehmen ist historisch bedingt ein Mitglied in der ZVK Bayern – der Anteil der dort versicherten Mitarbeiter hat sich im Laufe der Zeit auf weniger als 50 Prozent reduziert. Das neue Angebot spricht die Mitarbeiter an, die bislang keine Altersversorgung erhielten. Wichtiges Element ist eine Beitragsmatrix, die sich an der Betriebszugehörigkeit orientiert und einen dynamischen Beitragssatz beinhaltet. Dirk Lehmann, Leiter Zentralbereich Personal, kommentiert: „Als Teil der Gesamtvergütung ist die betriebliche Altersversorgung ein wesentlicher Baustein unserer Personalstrategie und unterstützt uns, unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter auszubauen. Über den Deutschen bAV-Preis freuen wir uns sehr. Das ist eine großartige Würdigung unserer neuen bAV-Lösung.“

Der erste Preis in der Kategorie Großunternehmen ging an das Snacking Unternehmen Mondelēz International. Das Unternehmen hat in Deutschland mit „Mein Zukunftsplan“ ein modernes Vorsorgeprogramm eingerichtet, das durch passgenaue Module die verschiedenen Lebensphasen der Mitarbeiter berücksichtigt. Das innovative Element ist die Kombination von betrieblicher Altersversorgung und der Möglichkeit für Mitarbeiter, früher in den Ruhestand zu gehen oder temporär eine Auszeit aus dem Arbeitsleben zu nehmen. Thorben Hillmann, Manager Compensation & Benefits, Mondelez Deutschland, erläutert: „Zu einer bunten und vielfältigen Mitarbeiterschaft passt ein modernes betriebliches Alterssicherungskonzept, das die demografischen Veränderungen im Unternehmen und der Gesellschaft berücksichtigt. Mit einem eigenen Demografiefonds unterstützen wir dies, binden die Mitarbeiter im Sinne unserer Unternehmensphilosophie aber auch mit einem eigenen Beitrag ein. Deshalb freuen wir uns besonders über diese Auszeichnung.“

Einen Sonderpreis hat die Jury an die Berliner Wasserbetriebe vergeben. Das öffentliche Versorgungsunternehmen bietet seinen Mitarbeitern mit „My Time – das Wertkontenmodell der Berliner Wasserbetriebe“ die Möglichkeit, in einem integrierten Modell eigenverantwortlich Vorsorge zu treffen und sich nicht zwischen Altersvorsorge sowie flexibler Lebensarbeitszeit entscheiden zu müssen. Elke Kordus, Leiterin Personalmanagement, führt aus: „Mit unserer Personalstrategie setzen wir auf nachhaltige Personalinstrumente. Mit „My Time“ können unsere Mitarbeiter eine solche nachhaltige Lebensplanung vornehmen und wir als Unternehmen können dazu frühzeitig mit ihnen ins Gespräch kommen. Dass wir mit einem Sonderpreis für das Konzept ausgezeichnet wurden, bestärkt uns bei dessen Umsetzung und hilft uns, bei unseren Mitarbeitern die Wertschätzung dafür weiter zu erhöhen.“

Die weiteren Preisträger Kategorie Mittelstand:

2. Platz
VR Bank Südpfalz: Erweiterung des bestehenden bAV-Angebots zur Absicherung existenzieller Risiken und Erhöhung der Flexibilität für die Arbeitnehmer

3. Platz
SGL Group: Neuordnung der betrieblichen Zusatzversorgung für Führungskräfte und die Umstellung von einer leistungsorientierten auf eine beitragsorientierte Lösung

Die weiteren Preisträger Kategorie Großunternehmen:

2. Platz
T-Systems: Umfassendes Überleitungs- und Kommunikationskonzept mit dem Ziel, eine einheitliche bAV für Versorgungszusagen aus Betriebsübergängen zu schaffen.

3. Platz
Deutsche Telekom: Führungskräften wird ein Nebenleistungs-Budget zur Verfügung gestellt. Der Mitarbeiter entscheidet flexibel, wie dieses Budget auf seine Nebenleistungen verteilt werden soll.

Die Jury

Der unabhängigen Jury des Deutschen bAV-Preises gehören folgende Experten an:

  • Jürgen Dahmen, Geschäftsführer MAN HR Services GmbH
  • Andreas Drabert, Vice President, Head of Corporate Finance Controlling & Head of Corporate Pensions, Airbus Group
  • Heribert Karch, Vorsitzender des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. (aba), Geschäftsführer MetallRente GmbH
  • Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Präsident Handelsblatt Research Institute
  • Thorsten Schecke, Leiter Versorgung und Soziale Sicherung Konzern, Deutsche Lufthansa AG
  • Evelyn Stoll, Abteilungsleiterin Betriebliche Altersversorgung, Volkswagen AG

Hintergrundinformationen zum bAV-Preis

Mit dem Preis soll die bAV als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV-Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie.

Ein relevanter und umfassend bekannter Preis, der Arbeitgeber für deren herausragende Projekte in der betrieblichen Altersversorgung auszeichnet, existierte in Deutschland bisher nicht. Der nun initiierte Deutsche bAV-Preis schließt diese Lücke. Er soll nicht nur herausragende Unternehmensleistungen auf diesem Gebiet prämieren und Erfolge hervorheben, sondern zugleich zur Nachahmung ermutigen.

Initiiert wurde der Preis von Towers Watson und MCC; unterstützt wird er von den folgenden Unternehmen, Organisationen und Medienpartnern: Comp & Ben Onlinemagazin, DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, dpn – Deutsche Pensions & Investmentnachrichten, Fidelity Worldwide Investment, Finanzwelt, KAS Bank, Leiter-bAV, Metzler Asset Management GmbH; Personalmagazin, State Street Bank, Swiss Life Deutschland

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Reiner Jung
Telefon: 069 1505-5116
E-Mail: medien@deutscher-bav-preis.de

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07. Oktober 2014

Deutscher bAV-Preis 2015 ausgeschrieben
Auszeichnung für innovative bAV-Lösungen in Großunternehmen und im Mittelstand / Bewerbung bis Ende November unter deutscher-bav-preis.de

Frankfurt, 7. Oktober 2014 – Bis zum 28.11.2014 können sich Unternehmen mit innovativen bAV-Lösungen für den Deutschen bAV-Preis 2015 bewerben. Prämiert werden Arbeitgeber mit zukunftsweisenden betrieblichen Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation. Erstmals wird der Preis in zwei Kategorien (Großunternehmen und Mittelstand) vergeben.

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„Bereits der bAV-Preis 2014 hat gezeigt, dass einige Unternehmen sehr gute Altersvorsorgelösungen implementiert haben. Dafür haben sie auch gute Gründe, denn sowohl für Großunternehmen als auch im Mittelstand ist die bAV ein erfolgskritischer Baustein bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern“, erklärt Thomas Jasper, Leiter des Beratungsbereichs Betriebliche Altersversorgung bei Towers Watson. „Allerdings ist das Potenzial für die bAV in Deutschland bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die flächendecke Betriebsrente ist noch Zukunftsmusik", betont Hartmut Löw, geschäftsführender Partner von MCC, dem Veranstalter des jährlichen Kongresses Zukunftsmarkt Altersvorsorge.

„Mit dem Preis soll die bAV als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden“, betont Heribert Karch, neues Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. (aba). Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV- Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie. Initiiert wurde der Preis von Towers Watson und MCC; unterstützt wird er von zahlreichen Unternehmen, Organisationen und Medienpartnern.

Der Preis wurde erstmals im Februar 2014 an den Daimler Pensionsplan sowie an die Altersversorgungsprojekte von Henkel, Fidelity und GE vergeben.

Die Jury, der neben Prof. Bert Rürup, Präsident Handelsblatt Research Institut und Heribert Karch, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. (aba), bAV-Experten aus Unternehmen wie Airbus, MAN, Volkswagen, dem Arbeitgeberverband Luftverkehr e. V. sowie dem Deutschen Institut für Altersvorsorge angehören, beurteilen die eingereichten Bewerbungen nach folgenden Kriterien:

  • Hauptmotiv für die Einführung oder Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- bzw. Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad bzw. Überwindung von Widerständen

Bewerbungsunterlagen unter deutscher-bav-preis.de
Für den bAV-Preis 2015 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 28. November 2014 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Die Preisverleihung findet am 24. Februar 2015 anlässlich des Kongresses Zukunftsmarkt Altersvorsorge in Berlin statt.

Der Deutsche bAV-Preis wird unterstützt von:
Comp & Ben Onlinemagazin, DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset & Wealth Management International, Deutsches Institut für Altersvorsorge, dpn, Fidelity Worldwide Investment, Finanzwelt, KAS Bank, Leiter-bAV.de, Metzler Asset Management GmbH; personalmagazin, State Street Bank, Swiss Life Deutschland

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Nina Seikat-Stürtz
Telefon: 069 1505-5127
E-Mail: medien@deutscher-bav-preis.de

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19. Februar 2014

Deutscher bAV-Preis erstmals verliehen
Auszeichnung für innovative betriebliche Altersversorgungslösungen

Daimler, Henkel, Fidelity und GE – das sind die Gewinner des deutschen bAV-Preises 2014. Der Preis wurde am 18. Februar im Rahmen der Konferenz "Zukunftsmarkt Altersvorsorge" im Friedrichstadt-Palast in Berlin verliehen. Er zeichnet erstmals innovative Projekte der betrieblichen Altersversorgung (bAV) deutscher Unternehmen aus.

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"Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der eingereichten bAV-Lösungen", berichtet Prof. Bert Rürup, Mitglied der Jury und Moderator der Preisverleihung. "Die prämierten Lösungen machen deutlich, dass sich die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern bei der bAV gut ‚unter einen Hut‘ bringen lassen" ergänzt Dr. Thomas Jasper, Leiter bAV-Beratung bei Towers Watson und ebenfalls Moderator der Preisverleihung. "Die vier Projekte zeichnet aus, dass sie sowohl hervorragend zum Gesamtauftritt des jeweiligen Unternehmens passen als auch sorgsam auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichtet sind", so Jasper.

Rürup betont: "Deutschland braucht eine weitere Verbreitung der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge. Dabei sollte der Fokus auf dem weiteren Ausbau der bAV liegen, weil kollektive Systeme günstiger sind als individuelle Vorsorgeverträge. Die mit den bAV-Preis ausgezeichneten Projekte können als wegweisend gelten."

Die Preisträger
Den ersten Preis erhielt der Daimler Pensions Plan (DPP), eine Weiterentwicklung der bestehenden betrieblichen Altersversorgung der Daimler AG mit Fondsanlage in einem Lebenszyklusmodell, verbesserter Risikoabsicherung sowie einem innovativen Verrentungsmodell. Eefje Dikker, Leiterin des Bereichs Vergütungs- und Personalpolitik bei der Daimler AG kommentiert: "Die betriebliche Altersversorgung ist seit Jahrzehnten das Kernstück der betrieblichen Leistungen bei Daimler. Wir freuen uns sehr über den Deutschen bAV-Preis. Das ist eine großartige Würdigung für unseren neuen Daimler Pensions Plan, bei dem wir Bewährtes und innovative Elemente erfolgreich kombinieren konnten."

Das zweitplatzierte Unternehmen, Henkel, hatte seine Vorsorgesysteme neu ausgerichtet. Dabei wurde ein ganzheitlicher Ansatz sowohl für die Vereinheitlichung der Gehaltsstruktur als auch für die Vorsorgesysteme für alle Standorte in Deutschland gewählt, die damit nachhaltig attraktiv und zugleich einfacher und transparenter gestaltet sind. Martina Baptist, Head of Pension Management Germany bei Henkel erläutert: "Wir gehen davon aus, dass der Druck auf die Rentensysteme mit den einhergehenden demografischen Herausforderungen in Deutschland steigen wird und damit die Alterssicherung gerade für die jüngere Generation mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird. Deshalb freuen wir uns besonders über diese Auszeichnung. Sie ist Ausdruck unserer sozialen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und im Rahmen unserer Employer Branding Aktivitäten ein wichtiges Signal bei der Ansprache neuer Mitarbeiter."

Den dritten Platz teilen sich Fidelity und GE. Fidelity bietet seinen Mitarbeitern sowohl eine bAV als auch ein Zeitwertkonto an. Silke Jensen, Head of HR Germany/Austria/Switzerland bei Fidelity führt aus: "Ein guter bAV-Plan sichert ein angemessenes Versorgungsniveau und fördert gleichzeitig die eigenverantwortliche Finanz- und Lebensarbeitszeitplanung. Der deutsche bAV-Preis ist ein Gütesiegel für diesen Ansatz, das uns ganz besonders freut und uns helfen wird, die Wertschätzung unseres Plans bei unseren Mitarbeitern noch zu erhöhen."

GE hatte eine Vielzahl älterer Pensionspläne zu einer neuen, einheitlichen Altersversorgungslösung zusammengeführt. Das Technologieunternehmen bietet seinen Mitarbeitern ein breit angelegtes, flexibles Benefits-Konzept, das u.a. auch die Gesundheitsvorsorge und die Work-Life-Balance unterstützt. Richard Reisenauer, C&B Manager bei GE, betont: "Um für die zukünftigen Herausforderungen speziell aufgrund des demografischen Wandels gerüstet zu sein, müssen wir unseren Ansatz bei den Zusatzleistungen verändern. Wir wollten ein zeitgemäßes aber auch zukunftsfähiges Benefitspaket schnüren, dass es uns erlaubt flexibel auf die noch nicht voll abschätzbaren Veränderungen reagieren zu können. Tragende Säulen dieses Systems sind eine zeitgemäße betriebliche Altersvorsorge, Unterstützung bei der Krankenversicherung, verbesserter Risikoschutz und die Möglichkeit für die Mitarbeiter über Eigenbeiträge Schwerpunkte zu setzen."

Die Jury
Der unabhängigen Jury des Deutschen bAV-Preises gehören folgende Experten an:

  • Jürgen Dahmen, Geschäftsführer MAN HR Services GmbH
  • Andreas Drabert, Vice President, Head of Corporate Finance Controlling & Head of Corporate Pensions, Airbus Group
  • Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Präsident Handelsblatt Research Institute
  • Thorsten Schecke, Abteilungsleiter Soziale Sicherung und Arbeitsrecht, Projektleiter "Die Zukunft der Versorgung im Lufthansa Konzern", Arbeitgeberverband Luftverkehr e. V.
  • Evelyn Stoll, Abteilungsleiterin Betriebliche Altersversorgung, Volkswagen AG

Hintergrundinformationen zum bAV-Preis
Mit dem Preis soll die bAV als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV-Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie.

Ein relevanter und umfassend bekannter Preis, der Arbeitgeber für deren herausragende Projekte in der betrieblichen Altersversorgung auszeichnet, existierte in Deutschland bisher nicht. Der nun initiierte Deutsche bAV-Preis schließt diese Lücke. Er soll nicht nur herausragende Unternehmensleistungen auf diesem Gebiet prämieren und Erfolge hervorheben, sondern zugleich zur Nachahmung ermutigen.

Initiatoren und Unterstützer des Preises sind Towers Watson, MCC, das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) sowie die Informationsplattform "Leiter-bAV.de". Weitere Informationen unter www.deutscher-bav-preis.de.

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Nina Seikat-Stürtz
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11. Dezember 2013

Deutscher bAV-Preis gestartet

Mit dem Deutschen bAV-Preis werden 2014 zum ersten Mal innovative Projekte der betrieblichen Altersversorgung deutscher Unternehmen ausgezeichnet. Prämiert werden Arbeitgeber mit zukunftsweisenden betrieblichen Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation.

Vollständige Pressemitteilung

Mit dem Preis soll die bAV als wesentliches Standbein der Alterssicherung für Arbeitnehmer in Deutschland gefördert und noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Im Vordergrund stehen der innovative und kreative Charakter eines bAV-Projektes sowie dessen Einklang mit der Unternehmens- und Personalstrategie. „Für Unternehmen ist die bAV ein erfolgskritischer Baustein bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern – gerade in Zeiten steigender demografischer Herausforderungen und des zunehmenden Drucks auf die gesetzliche Rente“, erklärt Thomas Jasper, Leiter des Beratungsbereichs Betriebliche Altersversorgung bei Towers Watson und Mitinitiator des Preises. „Aktuell werden vor allem die Rentenpläne der neuen Bundesregierung diskutiert – jedoch sollte dabei nicht übersehen werden, dass viele Unternehmen bereits hervorragende Altersvorsorgelösungen umgesetzt haben“, betont Hartmut Löw, geschäftsführender Partner bei MCC und ebenfalls Mitinitiator des Preises.

Ein relevanter und umfassend bekannter Preis, der Arbeitgeber für deren herausragende Projekte in der betrieblichen Altersversorgung auszeichnet, existierte in Deutschland bisher nicht. Der nun initiierte Deutsche bAV-Preis schließt diese Lücke. Er soll nicht nur herausragende Unternehmensleistungen auf diesem Gebiet prämieren und Erfolge hervorheben, sondern zugleich zur Nachahmung ermutigen.

Die vier Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind:

  • Hauptmotiv für die Einführung oder Umsetzung
  • Innovationsgrad
  • Einklang mit der Unternehmens- bzw. Personalstrategie
  • Verbesserungsgrad bzw. Überwindung von Widerständen

Bewerben können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe. Zu den Mitgliedern der hochkarätig besetzten Jury zählen u. a. Bert Rürup, Präsident Handelsblatt Research Institut, Klaus Morgenstern, Mitglied des Sprecherkollegiums Deutsches Institut für Altersvorsorge, Jürgen Dahmen, MAN, Andreas Drabert, EADS Deutschland. Unterstützer des Preises sind Towers Watson, MCC und das Deutsche Institut für Altersvorsorge.

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